Archshofen – Rothenburg

Das gute Wetter ausnutzend ging es Anfang August 2025 für 3 Tage in Richtung Rothenburg ob der Tauber.
Ein befreundetes Ehepaar begleitete uns mit ihrem Camper.
Dieses mal hatten wir über den Stellplatzanbieter Alpaca-Camping Übernachtungsplätze für unsere Wohnmobile für 2 Tage gebucht.
Im Gegensatz zu Landvergnügen, bei denen die Stellplätze von den Grundstückseigentümer im Prinzip kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind die Plätze bei Alpaca-Camping mit einem festen Preis versehen:
Im Schnitt zahlt man etwa 19 Euro pro Tag (variiert zwischen etwa 12 Euro bis hin zu ca. 30 Euro).
Man darf auch hier max. 2 Tage nächtigen, bis zu drei Stellplätze sind dem Vermieter (gesetzlich) erlaubt.
Manche bieten Strom und Wasser an, Toiletten sind in der Regel nicht vorhanden.
Bei diesem hier konnte man sich mit Frischwasser aus dem Wasserhahn seine Trinkflaschen befüllen.

Lage:

Der Stellplatz liegt im kleinen Ort Archshofen, 360 Einwohner.
15 km nord-westlich von Rothenburg ob der Tauber.
Über die L2252 recht gut erreichbar.
Durch ein (nicht abgeschlossenes) Tor von der Strasse getrennt.
Der Vermieter (Alex) wohnt in dem Haus am Ende der Obstwiese.
Trotz der Straßennähe recht ruhig (i.d.R. wenig Straßenverkehr).


Stellplatz auf Obstwiese

Über die Alpaca-App buchten wir den „Stellplatz an der romantischen Straße“ in Archshofen.
Leider läßt weder die App noch die Webseite es zu, nicht registrierten Usern einen direkten Link zum Platz anzubieten. Daher hier der Link zu der Webseite. Die App selbst ist kostenlos.

Der ausgewählte Platz ist über die L2252 gut erreichbar, die Einfahrt und der Platz ist auch für größere Wägen gut zu befahren.
Die Plätze selbst eben, Obstbäume bieten ausreichend Schatten.
Umgeben ist der Platz von einem ehemaligen Wassergraben, der aber kein Wasser mehr führt.

Der Platz ist guter Ausgangspunkt für Radtouren, ein Radweg führt an der Tauber entlang in beide Richtungen.

Das Tauberfestival

Am Tag nach der Anreise ging es gegen 11 Uhr für uns mit dem Rad nach Rothenburg ob der Tauber, nach 15km entlang der Tauber erreicht man diese sehr schöne Stadt.
Rothenburg ist auf jedem Fall immer ein Besuch Wert!
Zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes fand das Tauberfestival statt, ein recht großes Pop-Konzert mit etwa 15.000 (!) Besuchern. Entlang des Radweges sieht man einige temporär errichtete Zeltplätze, alles in einer sehr guten Umgebung und lockerer Atmosphäre. Das Wetter war halt auch sehr gut.
Der Radweg geht ca. 1km mitten durch die Konzertfläche, aber ein durchqueren ist immer möglich; das Rad muss dann geschoben werden.
Wegen dem guten Wetter, weil Wochenende war und den zusätzlichen Besuchern durch das Tauberfestival war die Stadt recht voll.
Wir werden auf jedem Fall noch einmal hinfahren!

Tapas am Abend

Abends haben wir die von zu hause mitgebrachten (in Archshofen selbst gibt es keinen Laden) Essenssachen zu einem netten und gemütlichem Tapas-Essen zubereitet:
Käsewürfel, Oliven, Chorizo, Tomaten, Streichkäse, Weißbrot, Karotten- und Paprika-Stückchen, Chips, …
Einfach und lecker!



Alpacas auf der Weide

Am nächsten Tag kamen wir auf die Idee, wenn der Stellplatzanbieter schon „Alpaca-Camping“ heißt, uns auch mal Alpacas vor Ort anzuschauen.
Eine kurze Google suche ergab, dass es einen (bzw. auch mehrere) Alpaca-Bauernhof in der Nähe gab.
Für unsere Radtour entschieden wir uns für den: Hohenlohr Alpacahof.

Es war eine schöne (aber nicht atemberaubende) Tour über Feldwege und kleine Ortschaften, Landschaftlich OK. Am Hof selbst haben wir aber uns nur kurz die Alpacas auf der Weide angeschaut, kein Alpaca-Ausführen oder so.

Abends ging es dann mit dem Rad zu einem Restaurant, welches wir bei der gestrigen Radtour gesehen hatte: Gasthaus Holdermühle
Dieses befindet sich nur 3 km von unserem Stellplatz in Archshofen entfernt. Es liegt schön am Waldrand, ein typisches Landgasthaus. Im Prinzip besteht auch die Möglichkeit, gemütlich draußen zu sitzen.
ABER in der Nebenscheune ist eine notwendige (Abwasser?) Pumpe installiert, diese läuft fast ohne Unterbrechung und erzeugt einen sehr hohen Pfeifton, welcher sehr unangenehm ist. Das Problem ist im Restaurant bekannt („Wir hören das schon nicht mehr“).
Aus Mangel an Alternativen haben wir schnell was gegessen und sind dann wieder losgefahren.
Wobei „gegessen“ relativ ist: Von ca. 10 angebotenem Gerichten waren um 19:15 Uhr nur noch der Flammkuchen und Beilagensalat erhältlich. Selbst ein „Großer Salat“ war nicht mehr bestellbar.

Alex, der Vermieter, bot uns an, noch einen Tag länger bleiben zu können, was wir bei dem tollen Wetter auch gerne annahmen.
So konnten wir am Sonntag auch noch etwas kurzes unternehmen und den Rest des Tages entspannen.
Am Montag morgen ging es dann gut erholt die 115 km zurück nach Erbach.


360 Grad Panoramas:

Interaktives Panorama: Archshofen (Vollbildpanorama)

Interaktives Panorama: Rothenburg (Vollbildpanorama)


Bilder-Gallerie:

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