3 Wochen Provence 2026
Anfang Juni 2026 ging es für uns mit dem Wohnmobil auf eine dreiwöchige Tour in die Provence.
Um die Lavendelblüte (in voller Pracht) zu sehen ist dieses Datum etwas zu früh, aber wir wollten vor den Sommerferien und der zu erwartenden Hitze auf Tour gehen.
Unser „Reiseplan“:
1. Bourg en Bresse (Stellplatz P4N)
2. Sainte Croix de Verdon mit: Baudnard sur Verdon, Aups, Moissac (Camping Municipal Les Roches)
3. Route de Cretes
4. Moustiers (Camping Manaysse)
5. Apt mit: Sivergues, Saignon, Buoux (Camping Le Luberon)
6. Bonnieux mit: Lacoste, Roussillion, Lourmarin, Zedernwald (Camping Les Vallon du Leberon)
7. Avignon mit Goult (Camping Pont)
8. Besancon (Camping La Tuilerie)
Anreise (1)
Die Anreise erfolgte vom Odenwald aus über Müllheim in Richtung Besancon. Dort verließen wir dann auch die Autobahn und fuhren auf zum Teil sehr (sehr) schmalen Straßen in Richtung Grenoble.
In der Stadt Borg en Bresse übernachteten wir auf einen Park4Night Stellplatz. Der Stellplatz befindet sich mitten in der Stadt, ist geschottert und bietet Platz für einige Wohnmobile. Falls abend in der nahegelegenen Stadthalle eine Veranstaltung ist, kann es vorkommen, dass der Parkplatz trotz der reichlich vorhandenen Parkplätze voll wird.
Fußnah gibt es alles (Abendessen, Frühstücken, Brötchen). Und ruhig war es in der Nacht auch. Passt!
Camping Les Roches (Sainte Croix Verdon) (2)
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Am nächsten Tag ging es dann weiter über Grenoble auf den zuvor gebuchten (städtischen) Campingplatz Camping Municipal Les Roches am See Sainte Croix de Verdon.
Diese Gegend gehört zur Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.
Dort trafen wir uns auch mit Campingfreunde aus Erbach für 3 Tage.
Der Campingplatz liegt direkt am (sehr großen) See „Lac de Sainte Croix“, zum (steinigen) Strand sind es ca. 300m etwas ausserhalb des Campingplatzes.
Hier ein einfaches Bodenpanorama vom Campingplatz, unserem Stellplatz (dreh-, schwenk- und zoombar)
Ein kleiner Supermarkt ist mit dem Rad nach 150 Höhenmeter gut zu erreichen, auf dem Campingplatz selbst gibt es kein Restaurant oder Einkaufsmöglichkeit.
Fußnah (aber bergauf) lohnt sich ein Spaziergang zum Ort Village de Sainte-Croix-du-Verdon mit vielen Souvenir läden und Restaurants..
Interaktives Panorama: Lac-de-Sante-Croix (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Mit dem Rad lassen sich schöne Touren am See entlang machen, zum Teil über Straßen, zum Teil Schotter- und Wanderwege.
Wir besuchten u.a. Moissac Bellevue und Aups. Bauduen (auch sehenswert) haben wir aus zeitgründen nur aus einiger Entfernung gesehen.
Route de Cretes (3)
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Bevor es dann am Ende der 4 Tage weiter zu unserem nächsten Urlaubsziel ging fuhren wir mit dem Camper die Route de Cretes.
Eine sehr schöne Strecke mit vielen tollen Aussichtspunkten, der Verkehr auf der bekannten Strecke war noch überschaubar und man fand an den zahlreichen Anhaltemöglichkeiten meistens noch einen Platz mit dem 6.3m) Camper.
HIER ist die entsprechende Bildergallerie (Sainte Croix Verdon sowie: Route de Cretes)
Hier einige Panoramaaufnahmen (schwenk- und zoombar):
Camping Manaysse (Moustiers) (4)
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Dieser Campingplatz wird von einer netten Familie geführt, und mit 16 Euro für einen Stellplatz (ohne Strom) auch recht preiswert.
Sanitär ist älter aber sauber und OK, die Plätze eben und einige haben durch Bäume Schatten. Brötchenservice wird angeboten. Von den meisten Campingplätzen hat man einen schönen Blick zur Stadt und den angrenzenden Bergen.
Der Campingplatz liegt fußnach zur sehenswerten Stadt Moustiers, wo mitten in der Stadt Freitags ein Markt stattfindet.
Im Ort gibt es zahlreiche Restaurants, Souvenirläden und auch zwei kleinere Supermärkte.
HIER ist die entsprechende Bildergallerie
Interaktives Panorama: Moustiers (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Camping Le Luberon (Apt) (5)
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Es ging weiter Richtung Westen nach Apt.
Erstes Ziel war der Campingplatz Les Bardons. Dort angekommen: Einsamkeit, es stand nur ein einzelnes Wohnmobil auf dem gesamt Platz. So ruhig wollten wir es dann doch nicht haben. Evtl. lag es daran, dass der Campingplatz erst eine Woche zuvor geöffnet wurde (?). So fuhren wir aber weiter.
Auf dem Campingplatz Le Luberon konnten wir noch einen freien Platz bekommen, ansonsten war der Platz bereits komplett ausgebucht.
Die Woche zuvor hatte es geregnet, und durch die vielen Bäume war unser Platz trotz 35 Grad und eigentlich sonnigem Wetter immer noch etwas feucht (schlammig). Insgesamt empfanden wir den Platz als zu schattig, es gibt Stellplätze da sieht man den ganzen Tag die Sonne nicht. Auch sind die Plätze recht klein und eng, uns hat es insgesamt nicht so gut dort gefallen.
Die sanitären Einrichtungen sind modern und gut, Mobilfunk grenzwertig, WLAN kostenpflichtig.
HIER ist die entsprechende Bildergallerie
Strom ist im Preis immer inkludiert, als autarker Camper finanziert man so den Stromverbrauch von anderen Campern mit Klimaanlage, 2 Kühlschränken und E-Auto mit 🙁
Es gibt ein Schwimmbad und Restaurant auf dem Platz (welches uns geschmacklich aber nicht zusagen konnte).
Mit dem Rad lässt sich über die Straße (2,5km) die Stadt Apt gut erreichen (Samstags Markt).
Vom Campingplatz unternahmen wir eine größere Radtour nach Saignon, Sivergues und Buoux.
Panorama: Sivergues (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Panorama: Saignon (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Camping Les Vallon du Leberon (Bonnieux) (6)
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Am 10. Tag unseres Urlaubs ging es dann weiter in Richtung Bonnieux, auf einen mittelgroßen Campingplatz (Les Vallon du Leberon) am Ortsrand der Stadt.
Der obere Teil des Platzes hat etwas Hanglage, die Stellplätze selbst sind aber eben. Dieser Bereich ist parzelliert und für Camper bis max. 7m Länge geeignet. Bäume bieten auf fasten allen Plätzen zumindest teilweise Schatten.
Im unteren Bereich ist eine Wiese, dort finden Zelte und kleine Campingbusse Platz. Dort ist auch der kleine Naturpool (geöffnet zwischen 14 und 18 Uhr, keine Sonnencreme erlaubt!).
Auf dem Platz selbst gibt es an der Rezeption einen kleinen Verkauf von Wein und Getränken, und frisch aufgebackene (fertig-) Pizza. Brötchen und Croissants lassen sich für den nächsten Tag vorbestellen.
WLAN ist kostenlos, aber im oberen drittel des Platzes nicht mehr empfangbar.
Zweimal die Wochen kommen auch Foodtrucks und bieten was zu essen an, wir hatten aber Pech (roter Foodruck, „Lavenuegourmande“): Der Hamburger war verbrannt, die Pommes ganz weich (wie Bratkartoffeln): 0 Punkte von uns! Benachbarte Holländer fanden das Essen auch recht schlecht.
Immerhin kamen wir dadurch Miteinander ins Gespräch und verbrachten noch einen netten Abend incl. Verdauungsschnaps. Da erfuhren wir nebenbei, dass die KFZ Steuer in Niederlande etwa 6 bis 8 mal so hoch ist wie in Deutschland!
Insgesamt gefiel uns der Platz sehr gut (Pool, Stadtnah, ruhig), und so blieben wir hier eine ganze Woche.
Während der Saison gibt es in Bonnieux zwei Märkte jede Woche, Sonntags Kunsthandwerkermarkt, Freitags Markt.
Vom Campingplatz kann man zu Fuß oder mit dem Rad leicht Bonnieux erreichen (800m).
HIER ist die entsprechende Bildergallerie
Panorama: Bonnieux (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Camping Les Vallon (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Lohnenswert ist auf jedem Fall ein Ausflug zum nahegelegenen Zedernwald (ca. 6km, 350 hm),
und auch Roussillion und Lacoste sind einen Abstecher wert (beides mit dem Rad zum Teil auch über extra Radwege gut erreichbar).
Hier die dazu passenden Panaoramaufnahmen meiner Drohne:
Avignon / Camping Pont (mit Goult) (7)
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Nach zwei Wochen ging es dann weiter zu unserem letzten großen Ziel, Avignon.
Goult:
Auf der 50km langen Strecke von Bonnieux nach Avignon machten wir noch einen Abstecher nach Goult,
eine ebenfalls recht sehenswerte kleine Stadt.
Einige stille Gassen, nicht vom Massentourismus aufgesucht.
Eine kleine Strasse mit Cafe und Eisdiele. Großer zentraler Parkplatz im Ort.
Avignon:
Bei Avignon gibt es zwei stadtnahe Campingplätze, uns wurde der Camping Pont empfohlen.
Der etwas noch stadtnähere Campingplatz Bagatelle soll durch die Nähe zur Brücke (mit Strasse N580) lauter sein, aber auch auf Camping Pont hört man die herumführende Straße(n). Insgesamt aber noch gut erträglich.
Der Camping Pont ist sehr groß (270 Stellplätze), verfügt über viele Bäume, verschiedene Waschhäuser, Tennisplätze und Pool.
Alle Stellplätze sind eben, es gibt bewaldete Bereiche aber auch Bereich ohne Bäume (kein Schatten).
Zu Fuß oder mit dem Rad erreicht man von unserem Campingplatz Avignon nach 2km.
Das Besondere an Avignon sind der gigantische, gotische Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert, die weltberühmte Brücke Pont Saint-Bénézet, die intakte Stadtmauer sowie das weltbekannte Theaterfestival. Die gesamte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
HIER ist die entsprechende Bildergallerie
Luft- und Bodenpanormanen von Avignon (Vollbild)
Rückfahrt, Camping La Tuilerie (Besancon) (8)
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Nach 3 Tagen ging es dann für uns weiter, jetzt schon wieder Richtung Heimat.
Da wir die 900km nicht ohne Zwischenstopp machen wollten, wurde ein Stell- bzw. Campingplazz auf der Route gesucht (und gefunden).
Unsere Wahl fiel auf den Campingplatz La Tuilerie, beim Ort Boult, 15km nördlich von Besancon.
Ein sehr „spezieller“ Campingplatz:
Recht klein (ca. 10 Stellplätze), ein (ur)altes Waschhaus (mit Flair!), ein kleiner Pool. Alles in die Jahre gekommen, aber für ca. 18 Euro am Tag findet man hier absolute Ruhe. Der nächste größerer Ort, Supermarkt oder Restaurant befindet sich ca. 8km entfernt.
Wer Ruhe sucht, Selbstversorger ist und die Landschaft genießen will ist hier richtig.
Bäume bieten am Waldrand oder unten auf der Zusatzwiese etwas Schatten, die Aussicht auf die Felder ist sehr schön.



HIER ist die entsprechende Bildergallerie
Interaktives Panorama: CP La Tuilerie (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Hier auf dem Camping La Tuilerie blieben wir 3 Tage, dann ging es ohne weitere Übernachtung die letzten 450km Richtung Heimat:
Drei Wochen erlebnisreiche Provence bei bestem Wetter waren vorbei 🙁

































































































































































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