(Nord) Normandie, Alabasterküste, Opalküste und Calais (9.2026)
Anfang September 2026 (genauer: ab dem 31.8.) ging es für uns mit unserem Camper für 14 Tage nach (Nord) Frankreich;
Ziel war u.a. die Opalküste. Das erste Ziel war etwas weiter nördlich, gehört noch zur Normandie.
Für die Rückfahrt am Ende des Urlaubs wurde für den Besuch der Stadt Brügge 3 Tage fest eingeplant.
(Zu Brügge gibt es (bald) einen bzw. zwei extra Blogeinträge. Spoiler: Eine SEHR schöne Stadt!)
Unsere (Haupt-)Stationen:
Montags ging es los, die erste Übernachtung war nach ca. 450km nördlich von Reims (genauer: Berry-au-Bac).
Dort hatten wir einen Stellplatz bei Park4Night gefunden, der uns zusagte: An einem Kanal, Ortsrand, ebene Standfläche und Platz für ca. 5 Camper. Keinerlei Service.
Im Ort gibt es eine kleine Bar und ein einfaches Restaurant.
Sotteville-sur-Mer: Am nächsten morgen ging es bei bestem Wetter auf die letzten 300km.
Unterwegs noch eingekauft, und am frühen Nachmittag erreichten wir den am Tag zuvor gebuchten Campingplatz Les Pommiers bei dem kleinen Ort Sotteville-sur-Mer. Diese Gegend gehört zur sogenannten Alabasterküste Frankreichs
Der Campinglatz hat ein gutes Verhältnis zwischen Mobile-Homes und Übernachtungsplätzen.
Die sanitären Einrichtungen sind recht modern und sauber, es gibt einen kleinen Spielplatz und ein Bouleplatz und eine Tischtennisplatte.
Wir haben18€/Tag (Strom ist immer inklusive) bezahlt, es gibt ein Chipband um 1x/Tag kostenlos duschen zu können.
Im direkt angrenzenden Ort gibt es eine Bar, zwei Restaurants und ein Bäcker.
1km vom Entfernt ist das Meer über eine lange Treppe (über 200 Stufen) erreichbar.
Im Ort selbst gibt es auch einen kleinen „Fitnesspark“ mit 5 Geräten, dort befindet sich auch eine kleine Gedenkstätte an den zweiten Weltkrieg.
Der 4km entfernte Nachbarstadt Veules-les-Roses hat ein größeres und belebtes Stadtentrum mit einigen Läden und wird von Touristen gut besucht, insgesamt ein wirklich hübscher und netter Ort. Mittwochs findet dort in der Stadt ein Markt statt.
Dort am Ortsrand gibt es auch einen Campingplatz.
360 Grad Luftbild-Aufnahme: Veules Les Roses/Sotteville-sur-Mer
Interaktives Panorama: Veules les Roses / Sotteville-sur-Mer (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Freitag ging es dann weiter, Ziel war Ault.
Auch Ault gehört noch zur Alabasterküste, grenzt aber fast an die Opalküste ran.
Eigentlich war geplant, dort etwas länger zu bleiben, aber der Ort selbst ist „OK“, aber uns hat der zweistündige Aufenthalt gereicht und wir sind am gleichen Nachmittag dann noch weiter zu einem anderen Stellplatz gefahren.
Evtl. lag es auch am Wetter, aber der Ort selbst hat nur eine belebte Straße mit Geschäften und Restaurants (das zumindest unser empfinden!)
In der Bar-Crêperie Fromager et Galerie D’art haben wir noch einen Crêpes und Kaffee getrunken, das war „OK“.
In den (erst später gesehenen) Rezessionen kommt die Bar aber schlechter weg, beachtlich schlechte 2.9 Sterne bei Google.
Am frühen Nachmittag ging es dann weiter Richtung Opalküste.
Und so suchten wir uns für einen Zwischenstopp für eine Nacht einen Stellplatz auf dem Weg dorthin aus um von dort aus dann am nächsten Morgen weiter zum gebuchten Campingplatz du Halloy in Berck zu fahren.
Die Wahl viel auf einen Stellplatz in Favieres, auf dem Parkplatz des örtlichen Friedhofes (die ausgeschilderte Höhenbeschränkung gilt nicht mehr).
Im kleinen Ort selbst gibt es nur ein Restaurant, sonst nichts.
Die Nacht war ruhig, spät am Abend kamen noch zwei weitere Wohnmobile.
Samstag, 5.9.2026, Camping du Halloy bei Berck.
Gegen Mittag erreichten wir den nur telefonisch angefragten Campingplatz in der Stadt Berck. Diese Gegend hier gehört zur Opalküste.
Es gibt freie Platzwahl (also keine reservierten Plätze), man kann sich auf dem Campingplatz einfach einen freien Platz aussuchen und sich dort hinstellen. Der Platz liegt recht nah am Strand, die erste Reihe ist direkt hinter der Düne. Es gibt ausreichend Bäume, welche Schatten spenden. Auf dem Platz sind ca. 4 Waschhäuser verteilt.
Es gibt keine Restaurant auf dem Platz, aber die Stadt ist nur ca. 2km entfernt, dort gibt es einiges:
Restaurants, Bar, Pizzerien, Metzgerei, Supermärkte (Aldi, …)
Die sanitären Einrichtungen sind etwas älter, aber noch völlig OK. Wasserentnahmestellen sind auch genügend auf dem Platz verteilt. Wobei das Wasser schon einen „eigenen“ Geschmack hat.
Für das Duschen sind Duschmünzen notwendig: 1,50€. Strom kostet 3 Euro.
Wir haben ohne Strom 26€/Tag bezahlt.
360 Grad Luftbild-Aufnahme: Berck
Interaktives Panorama: Berck / Camping du Halloy (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Nach zwei Tagen ging es dann weiter, Ziel war die Stadt Montreuil-sur-Mer (ebenfalls Opalküste).
Die Stadt hat 2000 Einwohner.
Über Park4Night hatten wir uns einen Stellplatz nahe dem Zentrum ausgesucht.
Der (offizielle) Stellplatz hat 7 Stellplätze. Als wir gegen 11 Uhr dort ankamen fuhr gerade ein Camper weg, so dass wir diesen Stellplatz nutzen konnten (die restlichen waren alle belegt). Aber direkt neben den Stellplätzen ist seit einigen Monaten eine große Baustelle, es ist also laut und nicht gerade einladend.
So entschieden wir uns, lediglich eine Stadtbesichtigung zu machen und dann Nachmittags weiter zu fahren.
Am nördlichen Rand der Stadt befindet sich die im 16. Jahrhundert erbaute Zitadelle „The Citadel“ mit großem Graben und einer weitgehend intakten Stadtmauer. Der Eintritt in die eigentliche Zitadelle kostet 7.50€.
In der Stadt selbst gibt es alte Kirchen, viele Restaurants, Bars und Geschäfte.
Mittags gab es für uns im Restaurant Grand Place Fish’n Chips.
Am frühen Nachmittag ging es dann von Montreuil-sur-Mer weiter in Richtung unseres nächsten Ziels: Cap Blanc Nez.
In der nähe des Cap Blanc Nez wollten wir auf den Campingplatz Le Blanc Nez besuchen, welcher am Ortsrand von Escalles liegt.
Aber leider war dieser bereits für diese Nacht schon ausgebucht, so dass wir für die erste Nacht einen anderen Platz suchen mussten.
So übernachteten wir für die erste Nacht auf dem Campingplatz Les Erables welcher nur 2km entfernt vom Camping Le Blanc Nez entfernt liegt. Dieser bietet Platz für ca. 30 Camper.
Er liegt am westlichen Rand vom kleinen Ort Haute Escalles an einem Hügel. Oberhalb des Platzes gibt es elf Stellplätze für Übernachtungsgäste (ohne Strom). Es gibt im unteren Bereich bei der Einfahrt das Waschhaus, die Duschen sind kostenlos. Wir haben (ohne Strom) 17€ bezahlt für die eine Nacht.
Am nächsten vormittag ging es dann auf den (jetzt) vor reservierten Campingplatz Le Blanc Nez.
Durch eine recht enge Einfahrt mit Schranke und drei 90 Grad Kurven geht auf den Platz (wenn da ein Wohnwagen entgegen kommt …).
Der Platz ist eben und einige Bäume bieten Schatten. Der Boden ist schön mit Gras bewachsen. Das Waschhaus ist modern und sauber.
Es gibt ein Brötchenservice und direkt neben dem Platz gibt es ein kleines Restaurant mit Außenterrasse.
Dort an der (Einbahn) Strasse steht auch regelmäßig (immer?) eine gut besuchte Imbissbude, ist dieser Weg doch auch der Zugang zum 1500m entfernten Meer für die Tagesbesucher der Stadt bzw. des Strandes.
Vom Campingplatz aus kann man bequem zu Fuß zum 1km entfernten Meer laufen.
Man sieht sehr gut die Kreidefelsen von Dover. Auch ein massiver Geschützturm aus dem 2. Weltkrieg befindet sich hier.
Über Treppen gelangt man runter zum Strand.
Von hier unternahmen wir ein größerer Radtour die uns nach Wissant, Sombre und Le Tape-Cul führte.
Wissant ist eine touristisch gut erschlossene Stadt, es gibt am Strand Bars und Restaurants, und auch einen Ortskern mit einigen Restaurants.
Am Mittwoch Mittag konnten wir noch kurz etwas vom Markt sehen, der dort wohl vormittags stattfindet.
360 Grad Luftbild-Aufnahme: Camping Blanc Nez / Escalles
Interaktives Panorama: Camping Blanc Nez / Escalles (Klick hier für Vollbild-Panorama)
Auch machten wir vom Campingplatz aus einen Tagesausflug nach Calais.
Wichtig zu wissen, der öffentliche Busnahverkehr ist kostenlos, eine Haltestelle befindet sich in 200m Entfernung vom Campingplatz.
Die Busfahrt selbst nach Calais dauert ca. 30 Minuten.
In Calais gibt es auf im Hafenbereich den bekannte Drachen von Calais.
Ein imposanter 72 Tonnen Drache aus Metall und hydraulischen Bauteilen, der regelmäßig dort seine Runden dreht. Der 12m Hohe und 25m lange Feuer speiende Drache ist ein echtes touristisches (Foto-) Highlight!
Es gibt aber auch noch einige andere interessante Dinge in Calais zu entdecken:
Das Monument Yvonne et Charles de Gaulle (seine Frau stammte aus Calais), das imposante Rathaus von Calais, die Bürger von Calais aus 1895 und auch das Weltkriegsmuseum Musée de la Mémoire in einem ehemaligen Bunker (mit 94m Länge einer der längsten in Europa)) ist ein Besuch Wert.
Nach zwei Tagen auf dem Campingplatz in Escalles ging es dann zu unserem letzten Ziel:
Der (wunderschönen) Stadt Brügge in Belgien.
Wir lieben den Film „Brügge sehen … und sterben?“ sehr uns wollten auf jedem Fall die Stadt und auch einige Drehorte mit eigenen Augen sehen.
Dazu folgt bald ein eigener Blogbeitrag hier,
ebenso ein zusätzlicher Blogeintrag speziell für Liebhaber des Films mit vielen 360 Grad Aufnahmen von den Drehorten.































































































































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